Geschichte

Kräuterbücher

Seit dem Mittelalter berichten Ärzte und Heilkundige über den medizinischen Nutzen von Hopfen. Die ältesten Hinweise stammen von arabischen Ärzten aus dem 11. Jahrhundert, wo auf die Wirksamkeit des Hopfens bei Entzündungen und zur Entspannung hingewiesen wird.

In den prächtigen Kräuterbüchern des 14. bis 17. Jahrhunderts wurden die unterschiedlichsten Wirkungen von Hopfen geschildert: Als harntreibendes Mittel, zur Reinigung der Leber und des Blutes, gegen Fieber oder Milzbeschwerden. Fast durchgängig wird seine verdauungsfördernde Eigenschaft betont. Besonders interessant ist auch der Nutzen von Hopfen in der Frauenheilkunde.