Anwendungen

Krebsvorbeugung

Eine amerikanische Forschergruppe beschrieb erstmals 1999 die krebsvorbeugenden Eigenschaften von Xanthohumol. Diese Aktivitäten wurden inzwischen am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg bestätigt. Bislang liegen in erster Linie Erkenntnisse aus Versuchen mit isolierten Zellen und Organen vor. Forschungen am lebenden Organismus werden noch durchgeführt. 

Besonders das Potenzial zur Krebs-Chemoprävention von Xanthohumol wird als sehr viel versprechend eingeschätzt. Darunter versteht man den Einsatz von Naturstoffen, mit dem Ziel, die Krebsentstehung bereits vor dem Wachstum von Tumoren zu hemmen.

Xanthohumol zeigte sich wirksam gegenüber Dickdarm-, Brust-, Eierstock-, Prostatakrebs- und Leukämiezellen. Es wirkt in allen Phasen der Krebsentstehung positiv.

Auch die Bitterstoffe im Hopfen könnten im Kampf gegen Krebs helfen. Auch sie hemmen das Wachstum von Tumorzellen, töten diese vereinzelt ab und verhindern die Bildung neuer Blutgefäße.