Anwendungen

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Hopfen ist in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) vor allem als Schlaf- und Beruhigungsmittel anerkannt. Vor allem in Verbindung mit Baldrian zeigt Hopfen hier eine nachweisbare Wirkung. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Anwendungsmöglichkeiten:

Hopfentee ist die klassische Anwendung von Hopfen als Arzneipflanze. Damit der Hopfentee nicht so bitter schmeckt, werden ihm meist noch andere Bestandteile wie Baldrian, Melisse oder Passionsblume beigemischt.

Es gibt mehr als 100 verschiedene pflanzliche Schlaf- und Beruhigungsmittel mit Hopfen. Man kann sie in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern kaufen. Am häufigsten werden Hopfen-Baldrian-Kombinationen angeboten, überwiegend in Tablettenform.

Hopfenhaltige Badezusätze werden bei Nervosität und zur Förderung eines gesunden Schlafes empfohlen. Hier sind ebenfalls Kombinationen mit anderen Pflanzen (Baldrian, Melisse) üblich.

Die Aromatherapie empfiehlt, frische Hopfenzapfen in ein Baumwoll- oder Leinenkissen zu füllen. Dieses wird entweder unter oder in die Nähe des Kopfkissens gelegt. Durch die Körperwärme werden ätherische Öle des Hopfens freigesetzt und der Duft soll helfen, leichter in den Schlaf zu gleiten.

Auch in der Homöopathie setzt man alkoholische Hopfenauszüge bei Nervosität oder Schlafstörungen ein. Auch hier wird der Hopfen meist mit anderen Pflanzen kombiniert.